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Pride bedeutet Solidarität

Pride bedeutet Solidarität – Queere Menschen im Iran nicht vergessen

Pride, Sichtbarkeit und Überleben

Während in vielen Städten weltweit Pride-Paraden stattfinden und queere Sichtbarkeit gefeiert wird, leben LGBTQ-Personen im Iran weiterhin unter massiver staatlicher Verfolgung, gesellschaftlicher Gewalt und systematischer Entrechtung. Für viele queere Menschen hier ist Sichtbarkeit Ausdruck von Freiheit. Für viele queere Menschen im Iran ist Unsichtbarkeit dagegen noch immer eine Frage des Überlebens.

Queere Unterdrückung als Teil autoritärer Herrschaft

Die Ursache dafür liegt nicht allein in gesellschaftlichen Vorurteilen, sondern in einem politischen System, das die Kontrolle über Körper, Sexualität und Identität zu einem zentralen Bestandteil seiner Herrschaft gemacht hat. Die Unterdrückung von Frauen, queeren Menschen und politischen Gegner:innen ist ein tragender Pfeiler der Herrschaft der Islamischen Republik. Echte Freiheit und Gleichberechtigung werden deshalb nur durch einen grundlegenden demokratischen Wandel möglich sein.

Pride als Widerstand gegen staatliche Kontrolle

Die Pride-Bewegung entstand aus dem Widerstand gegen Kriminalisierung, Polizeigewalt, gesellschaftliche Ausgrenzung und staatliche Kontrolle über Körper, Geschlecht und Sexualität. Gerade deshalb darf Solidarität nicht an nationalen Grenzen enden.

Wenn wir im Pride Month für Freiheit, Würde und Selbstbestimmung eintreten, dürfen wir queere Menschen im Iran und anderen autoritär regierten Staaten nicht vergessen.

Ein Regime, das über Körper und Identitäten herrschen will

Kontrolle über Leben, Liebe und Körper

Die Islamische Republik Iran kontrolliert seit Jahrzehnten nicht nur politische Opposition, sondern auch private Lebensrealitäten. Das Regime versucht festzulegen, wie Menschen leben, lieben, sich kleiden und ihren Körper verstehen dürfen. Die rechtliche Situation von LGBTQ‑Personen im Iran gehört zu den repressivsten weltweit.

Homosexualität wird kriminalisiert. Queere Identitäten werden dämonisiert. (Weibliche) Sexualität wird kontrolliert. Abweichungen von den religiös definierten Geschlechterrollen gelten als Bedrohung der staatlichen Ordnung.

Todesstrafe als Instrument der Einschüchterung

Der Iran gehört zu den wenigen Staaten, in denen einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen mit der Todesstrafe bestraft werden können. Diese Drohung ist keine bloße Symbolpolitik. Immer wieder dokumentieren Menschenrechtsorganisationen Prozesse, Haftstrafen und Hinrichtungen im Zusammenhang mit homosexuellen Handlungen. Internationale Aufmerksamkeit erregte zuletzt die Hinrichtung von Mehrdad Karimpour und Farid Mohammadis im Jahr 2022, die wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen hingerichtet wurden.

LGBTQ Aktivist mit Pride-Flag

Die tatsächliche Zahl der Betroffenen lässt sich jedoch nur schwer erfassen. Verfahren werden häufig intransparent geführt und Anklagen erscheinen unter Begriffen wie „Sodomie“ (lavāt), „Verdorbenheit auf Erden“ oder anderen “Straftatbeständen”. Dadurch bleibt vielfach unklar, wie viele Menschen tatsächlich wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt, verurteilt oder hingerichtet werden. Die Todesstrafe wirkt dabei nicht nur als juristische Sanktion, sondern als permanentes Instrument der Einschüchterung für die gesamte LGBTQ-Community.

Kontrolle über Geschlecht und Sexualität als Herrschaftsprinzip

Dabei geht es nicht nur um Moralpolitik. Die Kontrolle über Sexualität und Geschlecht ist ein zentraler Bestandteil autoritärer Herrschaft. Wer über Liebe, Beziehungen, Geschlechterrollen und die Selbstbestimmung von Menschen bestimmen will, beansprucht letztlich Kontrolle über die Gesellschaft als Ganzes. Die Verfolgung queerer Menschen ist im Iran kein isoliertes Menschenrechtsproblem. Sie ist Teil desselben Systems, das Frauen kontrolliert, Geschlechterrollen erzwingt und gesellschaftliche Vielfalt als Bedrohung betrachtet.

Gerade deshalb überschneiden sich feministische, demokratische und queere Kämpfe. Sie richten sich gegen dasselbe System der Bevormundung und Unterdrückung.

Die rechtliche Lage für LGBTQ‑Pesonen im Iran

Unterschiedliche Formen der Verfolgung

Die rechtliche Lage von LGBTQ im Iran ist nicht für alle Gruppen identisch. Zwar kriminalisiert das Regime sowohl gleichgeschlechtliche Beziehungen als auch Abweichungen von den staatlich definierten Geschlechternormen, die Formen der Verfolgung unterscheiden sich jedoch. Während schwule Männer besonders von strafrechtlicher Verfolgung betroffen sind, erleben lesbische Frauen häufig eine Kombination aus staatlicher Diskriminierung und familiärer Kontrolle. Die Situation transgeschlechtlicher Menschen wiederum ist von einem widersprüchlichen Nebeneinander aus formaler Anerkennung und tatsächlicher Repression geprägt.

Schwule Männer

Gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zwischen Männern sind nach dem iranischen Strafrecht strafbar. Je nach „Tatbestand“ reichen die Strafen von Peitschenhieben bis zur Todesstrafe.

Internationale Menschenrechtsorganisationen dokumentieren seit Jahren Verhaftungen, Misshandlungen und Prozesse gegen homosexuelle Männer. Bereits die Angst vor staatlicher Verfolgung zwingt Menschen dazu, ihre Identität vollständig zu verbergen.

Die Verfolgung schwuler Männer ist besonders sichtbar, weil männliche Homosexualität von den Behörden als direkter Angriff auf die religiös definierte Geschlechterordnung verstanden wird. Gleichzeitig dienen entsprechende Strafverfahren immer wieder als öffentliche Machtdemonstration des Staates. Die Existenz der Todesstrafe wirkt dabei nicht nur als juristische Maßnahme, sondern als permanentes Instrument der Einschüchterung für die gesamte LGBTQ-Community. In dokumentierten Fällen wurden Hinrichtungen wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit homosexuellen Handlungen öffentlich vollzogen. Die öffentliche Zurschaustellung solcher Exekutionen verdeutlicht, dass es dem Regime nicht allein um Bestrafung, sondern auch um Abschreckung und Machtdemonstration geht.

Lesbische Frauen

Auch lesbische Beziehungen sind kriminalisiert. Gleichzeitig erleben lesbische Frauen häufig eine doppelte Unterdrückung: als Frauen in einem patriarchalen System und als queere Personen.

Viele Betroffene berichten von familiärer Kontrolle, Zwangsheirat, sozialer Isolation und Gewalt. Während schwule Männer häufiger ins Visier staatlicher Strafverfolgung geraten, spielt sich die Unterdrückung lesbischer Frauen oft im privaten und familiären Umfeld ab. Familienangehörige kontrollieren soziale Kontakte, Partnerinnen werden voneinander getrennt und die gesellschaftliche Erwartung einer heterosexuellen Ehe schränkt die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens erheblich ein.

Da weibliche Sexualität im Iran grundsätzlich stark kontrolliert wird, bleibt lesbisches Leben oft besonders unsichtbar. Diese Unsichtbarkeit schützt jedoch nicht vor Gewalt, sondern erschwert häufig den Zugang zu Unterstützung und Solidarität.

Trans Personen

Die Situation transgeschlechtlicher Menschen ist komplizierter und widersprüchlicher als die anderer LGBTQ-Gruppen.

Der Iran erlaubt unter bestimmten Bedingungen medizinische und rechtliche Transitionen. Auf den ersten Blick erscheint dies progressiver als in vielen anderen Staaten der Region. Tatsächlich beruht diese Anerkennung jedoch nicht auf dem Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung, sondern auf der Vorstellung, dass Geschlecht eindeutig und staatlich definierbar sein müsse. Anerkannt wird nicht Vielfalt, sondern die Anpassung an eine religiös und staatlich vorgegebene Ordnung.

Trans Personen erleben weiterhin massive Diskriminierung, Gewalt, soziale Ausgrenzung und staatliche Kontrolle. Der Weg zur rechtlichen Anerkennung ist häufig mit psychiatrischen Begutachtungen, bürokratischen Hürden und gesellschaftlichem Druck verbunden. Viele Betroffene berichten von dem Gefühl, ihre Identität gegenüber Behörden, Ärztund Gerichten permanent rechtfertigen zu müssen.

LGBTQ Aktivist mit Pride-Flag

Während Homosexualität kriminalisiert wird, werden geschlechtsangleichende Maßnahmen unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Dadurch geraten homosexuelle Menschen unter Druck, ihre sexuelle Orientierung als „falsches Geschlecht“ interpretieren zu lassen. Berichte dokumentieren Fälle, in denen homosexuellen Menschen von Psycholog*innen oder anderen Autoritätspersonen nahegelegt wurde, eine Transition in Betracht zu ziehen, um gesellschaftlicher und rechtlicher Verfolgung zu entgehen.

Darin zeigt sich die Logik des Systems besonders deutlich: Die Islamische Republik akzeptiert keine sexuelle oder geschlechtliche Freiheit. Sie akzeptiert lediglich jene Identitäten, die sich in ihre religiös definierte Zweigeschlechterordnung einfügen lassen. Was nicht in die Kategorien „Mann“ und „Frau“ sowie in das Modell der heterosexuellen Ehe passt, wird kontrolliert, kriminalisiert oder verdrängt.

Zwischen Verfolgung und Widerstand

Alltag zwischen Vorsicht, Angst und Selbstzensur

Für viele LGBTQ-Menschen bedeutet der Alltag ständige Vorsicht und Selbstzensur. Beziehungen müssen verborgen bleiben, Freundschaften werden sorgfältig gewählt und selbst innerhalb der eigenen Familie ist Offenheit oft mit erheblichen Risiken verbunden.

Besonders lesbische Frauen, aber auch schwule Männer, berichten von familiärem Druck, eine heterosexuelle Ehe einzugehen. Vermittelte oder erzwungene Ehen werden häufig genutzt, um gesellschaftliche Erwartungen durchzusetzen und queere Identitäten unsichtbar zu halten. Wer sich widersetzt, riskiert familiären Ausschluss, Gewalt oder den Verlust wichtiger sozialer und wirtschaftlicher Unterstützung.

„Frau, Leben, Freiheit“ und queere Selbstbestimmung

Gleichzeitig entstehen innerhalb des Iran und in der Diaspora Räume für Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und politischen Widerstand. Viele queere Iraner*innen verstanden deshalb auch die Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ als ihren Kampf.

Die Bedeutung der Jina-Revolution lag nicht nur in den Protesten gegen den Kopftuchzwang. Erstmals wurde die gesamte Logik staatlicher Kontrolle über Körper, Geschlecht und Lebensweisen offen infrage gestellt. Damit berührte die Bewegung auch die Lebensrealität queerer Menschen, selbst wenn ihre Stimmen innerhalb der Proteste oft unsichtbar blieben.

Die Verfolgung queerer Menschen ist im Iran kein isoliertes Menschenrechtsproblem. Sie ist Teil desselben Systems, das Frauen kontrolliert, Geschlechterrollen erzwingt und gesellschaftliche Vielfalt als Bedrohung betrachtet. Viele LGBTQ-Personen erkannten deshalb in den Forderungen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Würde auch ihre eigenen Hoffnungen und politischen Forderungen wieder.

LGBTQ Aktivisten gegen Folter

Die zentrale Frage dieser Bewegung betrifft Frauen, queere Menschen und andere marginalisierte Gruppen gleichermaßen: Wer darf über den eigenen Körper und die eigene Identität bestimmen?

Die Islamische Republik beantwortet diese Frage seit Jahrzehnten mit Kontrolle und Unterdrückung. Gerade deshalb gehören feministische, demokratische und queere Kämpfe im Iran zusammen. Sie richten sich gegen dasselbe System autoritärer Herrschaft und gegen den Anspruch des Staates, Identitäten, Körper und Lebensweisen der Menschen kontrollieren zu wollen.

Exil und Solidarität

Flucht als letzter Ausweg

Für manche queere Iraner*innen erscheint nur die Flucht als Ausweg. Deutschland erkennt die Verfolgung aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität grundsätzlich als Asylgrund an. Dennoch erleben viele Betroffene Asylverfahren als belastend. Wer jahrelang gezwungen war, die eigene Identität zu verbergen, muss diese gegenüber Behörden oft erstmals offenlegen und glaubhaft machen. Queere Geflüchtete stoßen dabei immer wieder auf stereotype Vorstellungen, Misstrauen oder unrealistische Erwartungen. Auch im Exil enden die Folgen von Verfolgung, Isolation und jahrelanger Unsichtbarkeit nicht automatisch. Viele tragen diese Erfahrungen weiter mit sich und müssen ihr Leben unter völlig neuen Bedingungen neu aufbauen.

Wer vor einem Regime fliehen musste, das queere Menschen verfolgt, erwartet zu Recht, dass diese Erfahrungen auch in Europa und innerhalb queerer Räume ernst genommen werden. Solidarität bedeutet nicht nur, die Rechte queerer Menschen hier zu verteidigen, sondern auch denjenigen zuzuhören, die vor Verfolgung und Entrechtung fliehen mussten.

Warum internationale Solidarität wichtig ist

Kritik an Verfolgung ist keine Islamfeindlichkeit

Oft wird argumentiert, Kritik an der Verfolgung queerer Menschen im Iran könne „westlich“ oder „islamfeindlich“ instrumentalisiert werden.

Die Verfolgung queerer Menschen durch die Islamische Republik muss klar benannt werden. Autoritäre Herrschaft darf nicht aus kultureller oder religiöser Rücksicht von Kritik ausgenommen werden – insbesondere dann nicht, wenn Menschen aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechtsidentität verfolgt, entrechtet oder bedroht werden.

Viele progressive und queere Bewegungen haben in der Vergangenheit selbstverständlich religiös begründete Unterdrückung kritisiert – etwa christlichen Fundamentalismus in Polen oder den Einfluss ultrakonservativer Kirchen auf LGBTQ-Feindlichkeit in Europa. Als in den 2000er- und 2010er-Jahren Pride-Paraden in Polen unter staatlichem Druck, Polizeischikanen und aggressiven Gegenprotesten christlicher Fundamentalist stattfanden, wurde die Kritik daran nicht pauschal als „antichristlich“ delegitimiert.

LGBTQ Aktivisten gegen Folter

Dasselbe muss auch für den Iran gelten. Die Kritik an der Verfolgung queerer Menschen durch die Islamische Republik ist keine Feindlichkeit gegenüber Muslim*innen, sondern notwendige Solidarität mit den Betroffenen. Menschenrechte verlieren ihren Wert, wenn sie nur dort verteidigt werden, wo es politisch bequem ist.

Solidarität bedeutet nicht, für andere zu sprechen oder sie zu bevormunden. Solidarität bedeutet zuzuhören, Aufmerksamkeit für ihre Situation zu schaffen und klar zu benennen, wenn Menschen entrechtet, verfolgt und entmenschlicht werden – unabhängig davon, wo dies geschieht und wer dafür verantwortlich ist.

Gemeinsame Muster queerfeindlicher Ideologien

Queere Menschen kennen die Kräfte, die ihre Freiheit oder ihr Leben bedrohen. Sie treten in unterschiedlichen Ländern, Sprachen und politischen Gewändern auf. Mal berufen sie sich auf Religion, mal auf Nation, Tradition oder eine vermeintlich „natürliche Ordnung“. Mal treten sie als islamistische Regime auf, mal als rechtsextreme Bewegungen, religiöse Fundamentalist oder autoritäre Politiker*innen. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, über die Körper, Identitäten und Lebensweisen anderer Menschen bestimmen zu wollen.

Die Situation in Deutschland ist nicht mit derjenigen im Iran gleichzusetzen. Queere Menschen haben hier über Jahrzehnte wichtige rechtliche und gesellschaftliche Fortschritte erkämpft – von der Entkriminalisierung homosexueller Beziehungen bis zur weitgehenden rechtlichen Gleichstellung. Doch diese Errungenschaften sind weder selbstverständlich noch unumkehrbar.

In den vergangenen Jahren haben rechte und rechtspopulistische Kräfte in Deutschland und Europa (und weltweit) zunehmend Stimmung gegen queere Menschen gemacht. Pride-Veranstaltungen werden immer häufiger Ziel von Einschüchterungsversuchen, Gegenprotesten und rechtsextremen Mobilisierungen. Immer wieder versuchen politische Akteure, insbesondere trans Menschen zum Gegenstand kulturkämpferischer Kampagnen zu machen und bereits erreichte Fortschritte infrage zu stellen.

Gerade deshalb sollte Pride nicht nur als Feier bereits errungener Rechte verstanden werden, sondern auch als Erinnerung daran, dass Freiheit, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung stets verteidigt werden müssen.

Pride als Erinnerung an zerbrechliche Freiheiten

Der Blick auf den Iran macht deutlich, wohin staatliche Kontrolle über Körper, Sexualität und Geschlechtsidentität führen kann. Der Blick auf Deutschland erinnert uns daran, dass selbst erkämpfte Rechte niemals garantiert sind.

Queere Menschen im Iran verdienen internationale Aufmerksamkeit. Sie verdienen Sichtbarkeit. Sie verdienen Solidarität. Und sie verdienen die Gewissheit, dass ihre Kämpfe nicht vergessen werden.

Gerade im Pride Month sollte uns bewusst sein: Die Rechte, die heute vielerorts gefeiert werden, wurden über Jahrzehnte gegen massive staatliche und gesellschaftliche Gewalt erkämpft.

Für die Menschen im Iran ist dieser Kampf noch immer tägliche und bittere Realität.

Kein Ende der Verfolgung ohne politischen Wandel

Solange die Islamische Republik besteht, werden queere Menschen weiterhin mit Verfolgung, Diskriminierung und Entrechtung konfrontiert sein. Deshalb ist es wichtig, die Aufmerksamkeit auf das Thema und den politischen Druck für Menschenrechte, Freiheit und demokratischen Wandel nicht abreißen zu lassen.

Quellen und weiterführende Informationen

Menschenrechtsberichte und Dokumentationen

https://outrightinternational.org/our-work/southwest-asia-and-north-africa/iran
Iran
Outright International

https://outrightinternational.org/our-work/human-rights-research/lesbian-gay-bisexual-and-transgender-rights-iran
Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Rights in Iran
Outright International

https://outrightinternational.org/our-work/human-rights-research/human-rights-report-being-transgender-iran
Human Rights Report: Being Transgender in Iran
Outright International

https://iranhumanrights.org/wp-content/uploads/LGBTQ-Iran-Fact-Sheet.pdf
LGBTQ Iran Fact Sheet
Center for Human Rights in Iran

https://www.hrw.org/report/2010/12/15/we-are-buried-generation/discrimination-and-violence-against-sexual
We Are a Buried Generation – Discrimination and Violence against Sexual Minorities in Iran
Human Rights Watch

https://www.gov.uk/government/publications/iran-country-policy-and-information-notes/country-policy-and-information-note-sexual-orientation-and-gender-identity-or-expression-iran-june-2022-accessible
Country Policy and Information Note – Sexual Orientation and Gender Identity or Expression: Iran
UK Home Office

Analysen und Hintergrundtexte

https://www.boell.de/de/2024/05/21/unterdrueckte-stimmen-wachsende-bewegung-der-kampf-fuer-lgbtq-rechte-im-iran
Unterdrückte Stimmen, wachsende Bewegung: Der Kampf für LGBTQ+-Rechte im Iran
Heinrich-Böll-Stiftung

https://hengaw.net/en/statements/2024/05/article-1
International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia – Statement on LGBTQ Rights in Iran
Hengaw Organization for Human Rights

https://news.trust.org/item/20140625223238-i4g9r
Berichte zur Situation von trans Personen und homosexuellen Menschen im Iran
Reuters Foundation / Trust Project

https://blogs.lse.ac.uk/humanrights/2021/04/12/how-iran-persecutes-some-lgbtq-members-while-subsidizing-others/
How Iran Persecutes Some LGBTQ Members While Subsidizing Others
London School of Economics

Deutschsprachige Informationen

https://www.igfm.de/ueberblick-homosexuelle-im-iran/
Überblick: Homosexuelle im Iran
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

https://www.igfm.de/homosexualitaet-im-iranischen-strafrecht/
Homosexualität im iranischen Strafrecht
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

https://www.igfm.de/verfolgung-von-homosexuellen-im-iran/
Verfolgung von Homosexuellen im Iran
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Zur Rolle queerer Menschen in der Jina- bzw. Frau-Leben-Freiheit-Bewegung

https://www.boell.de/en/2024/04/02/silenced-voices-rising-movement-fight-lgbtq-rights-iran
Silenced Voices, Rising Movement: The Fight for LGBTQ+ Rights in Iran
Heinrich-Böll-Stiftung

https://hengaw.net/en/statements/2024/05/article-1
International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia – Statement on LGBTQ Rights in Iran
Hengaw Organization for Human Rights

Zum Thema Asyl und Schutz queerer Geflüchteter

https://www.lsvd.de
Informationen zu LSBTIQ*-Geflüchteten und Asylrecht
Lesben- und Schwulenverband Deutschland

https://www.asyl.net
Rechtsprechung und Informationen zur Verfolgung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität
Asyl.net

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